JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 13.03.2003, Aktenzeichen: BVerwG 7 C 1.02
| Leitsatz: | Gegen den innergemeinschaftlichen Export eines zur Verwertung notifizierten Abfallverbunds der Gelben Liste, von dem im Bestimmungsland vor der Beseitigung des Restabfalls ein Teil verwertet werden soll, darf die Behörde nicht den Einwand des falschen Verfahrens erheben. Das bei Erhebung des Ökologie-Einwands (Art. 7 Abs. 4 Buchst. a, 5. Gedankenstrich EG-AbfVerbrVO) eingeräumte Ermessen wird fehlerhaft ausgeübt, wenn die Behörde davon ausgeht, dass das falsche Notifizierungsverfahren gewählt worden sei. |
| Rechtsgebiete: | Verordnung (EWG), Richtlinie 75/422/EWG |
| Vorschriften: | Verordnung (EWG) Nr. 259/93 Art. 2 Buchst. i, Verordnung (EWG) Nr. 259/93 Art. 2 Buchst. k, Verordnung (EWG) Nr. 259/93 Art. 7 Abs. 2, Verordnung (EWG) Nr. 259/93 Art. 7 Abs. 4 Buchst. a, Verordnung (EWG) Nr. 259/93 Art. 30 Abs. 1 Satz 1, Richtlinie 75/422/EWG Art. 1 Buchst. e, Richtlinie 75/422/EWG Art. 1 Buchst. f, Richtlinie 75/422/EWG Art. 3 Abs. 1 Buchst. b, |
| Stichworte: | Grenzüberschreitende Abfallverbringung, Abfall zur Verwertung, Einwand falsches Verfahren, Abfallverbund, Entsorgungsvorgang, mehraktiger, Ökologie-Einwand, Ermittlungsdefizit, Ermessen., |
| Verfahrensgang: | VG Stuttgart VG 13 K 4460/96 vom 23.02.1999 VGH Mannheim VGH 10 S 2294/99 vom 24.07.2001 |
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