JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 12.07.2005, Aktenzeichen: BVerwG 1 C 22.04
| Leitsatz: | Der asylrechtliche Abschiebungsschutz nach § 60 Abs. 1 AufenthG kann grundsätzlich nur zuerkannt werden, wenn die Staatsangehörigkeit des Betroffenen geklärt ist. Offen bleiben kann diese nur, wenn hinsichtlich sämtlicher als Staat der Staatsangehörigkeit in Betracht kommenden Staaten das Vorliegen der Voraussetzungen des § 60 Abs. 1 AufenthG entweder einheitlich bejaht oder verneint werden kann (Fortführung der Rechtsprechung; vgl. Urteil vom 8. Februar 2005 - BVerwG 1 C 29.03 - zur Veröffentlichung in der Entscheidungssammlung BVerwGE vorgesehen). |
| Rechtsgebiete: | AsylVfG, AufenthG, AuslG |
| Vorschriften: | AsylVfG § 3, AsylVfG § 4, AufenthG § 60 Abs. 1, AufenthG § 60 Abs. 2, AufenthG § 60 Abs. 3, AufenthG § 60 Abs. 4, AufenthG § 60 Abs. 5, AufenthG § 60 Abs. 6, AufenthG § 60 Abs. 7, AuslG (außer Kraft getreten) § 51 Abs. 1, |
| Stichworte: | Abschiebungsverbot, Abschiebungsandrohung, Abschiebezielstaat, asylrechtlicher Abschiebungsschutz, ausländerrechtlicher Abschiebungsschutz, Flüchtlingsanerkennung, Staatenloser, Syrien, Rechtsschutzinteresse, Rückkehrmöglichkeit, Schutzlosigkeit, anderweitige Sicherheit in Drittstaat, politische Verfolgung, Verfolgerstaat, Verfolgung im Staat der Staatsangehörigkeit, |
| Verfahrensgang: | VG Magdeburg VG 8 A 497/98 MD vom 29.01.2001 OVG Magdeburg OVG 3 L 68/01 vom 02.12.2003 |
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