JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 10.03.1998, Aktenzeichen: BVerwG 4 CN 6.97
| Leitsatz: | Leitsätze: 1. Die Antragsbefugnis gemäß § 47 Abs. 2 Satz 1 VwGO n.F. ist regelmäßig zu bejahen, wenn sich ein Eigentümer eines im Plangebiet gelegenen Grundstücks gegen eine bauplanerische Festsetzung wendet, die unmittelbar sein Grundstück betrifft (wie Senatsbeschluß vom 7. Juli 1997 - BVerwG 4 BN 11.97 - BauR 1997, 972). 2. Für die Antragsbefugnis gemäß § 47 Abs. 2 Satz 1 VwGO n.F. ist erforderlich, aber auch ausreichend, daß der Antragsteller hinreichend substantiiert Tatsachen vorträgt, die es zumindest als möglich erscheinen lassen, daß er durch Festsetzungen des Bebauungsplans in seinem Grundeigentum verletzt wird. Urteil des 4. Senats vom 10. März 1998 - BVerwG 4 CN 6.97 - I. OVG Münster vom 28.07.1997 - Az.: OVG 10a D 139/94.NE - |
| Rechtsgebiete: | VwGO |
| Vorschriften: | VwGO § 47 Abs. 2 Satz 1 n.F., |
| Stichworte: | Bebauungsplan, Normenkontrollverfahren, Antragsbefugnis, Rechtsverletzung, Rechtsschutzbedürfnis, Grundeigentum., |
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