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JuraForum.deUrteileBundesverwaltungsgerichtUrteil vom 09.12.1999, Aktenzeichen: BVerwG 2 C 4.99 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 2 C 4.99

Urteil vom 09.12.1999


Leitsatz:Leitsätze:

1. Das Mitwirkungsrecht des Personalrats nach § 78 Abs. 1 Nr. 5 BPersVG umfaßt auch die Entlassung des Beamten auf Lebenszeit wegen Dienstunfähigkeit.

2. Der Informationspflicht nach § 78 Abs. 2 Satz 2 BPersVG genügt der Dienstherr, wenn der Beschäftigte klar erkennen kann, daß er die ihm anheimgestellte Entscheidung über sein personalvertretungsrechtliches Antragsrecht zu treffen hat (wie BVerwGE 68, 197 <201 f.>).

3. Die Aufhebung einer dienstlichen Maßnahme, die wegen eines Fehlers des personalvertretungsrechtlichen Beteiligungsverfahrens rechtswidrig ist, kann ausgeschlossen sein, wenn sich der Mangel nicht ausgewirkt hat.

Urteil des 2. Senats vom 9. Dezember 1999 - BVerwG 2 C 4.99 -

I. VG Düsseldorf vom 29.05.1996 - Az.: VG 10 K 9999/95 -
II. OVG Münster vom 18.11.1998 - Az.: OVG 12 A 3681/96 -
Rechtsgebiete:BBG, BeamtVG, BPersVG, VwVfG
Vorschriften:§ 35 Satz 2 BBG, § BBG, § 152 Abs. 4 (a.F.) BBG, § 4 BeamtVG, § 88 Abs. 2 BeamtVG, § 78 Abs. 1 Nr. 5 BPersVG, § 78 Abs. 2 Satz 2 BPersVG, § 28 VwVfG
Stichworte:Belehrungspflicht des Dienstherrn über personalvertretungsrechtliche Antragsmöglichkeit, Dienstunfähigkeit, Entlassung des Beamten auf Lebenszeit wegen -, Entlassung des Beamten auf Lebenszeit wegen Dienstunfähigkeit, Mitwirkung der Personalvertretung bei der Entlassung eines Beamten auf Lebenszeit wegen Dienstunfähigkeit.

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Weitere Entscheidungen vom BVERWG

BVERWG – Urteil, BVerwG 2 C 31.98 vom 09.12.1999

Leitsätze:

Die allgemeine Stellenzulage nach Vorbemerkung Nr. 27 zu den Besoldungsordnungen A und B gehört aufgrund der ihr vom Besoldungsgesetzgeber ausdrücklich beigelegten Funktion als "grund-gehaltsergänzend" sachlich zum Grundgehalt.

Die Zulage für die Wahrnehmung einer höherwertigen Funktion im Beitrittsgebiet nach § 5 der Zweiten Besoldungs-Übergangsver-ordnung bemißt sich nach dem Unterschiedsbetrag zwischen den Grundgehältern der Besoldungsgruppen des statusrechtlichen Amts und des Verwendungsamts unter Einbeziehung der jeweiligen allgemeinen Stellenzulage nach Vorbemerkung Nr. 27 zu den Besoldungsordnungen A und B.

Urteil des 2. Senats vom 9. Dezember 1999 - BVerwG 2 C 31.98 -

I. VG Köln vom 21.12.1995 - Az.: VG 15 K 5528/93 -
II. OVG Münster vom 29.07.1998 - Az.: OVG 12 A 1204/96 -

BVERWG – Urteil, BVerwG 2 C 38.98 vom 09.12.1999

Leitsatz:

Der in § 839 Abs. 3 BGB enthaltene Rechtsgedanke, wonach eine Ersatzpflicht für rechtswidriges staatliches Handeln nicht eintritt, wenn der Verletzte mögliche Rechtsbehelfe ohne hinreichenden Grund nicht in Anspruch genommen hat, gilt auch für die rechtswidrige Nichtauswahl für die Teilnahme am Verfahren zum Aufstieg in den höheren Dienst.

Urteil des 2. Senats vom 9. Dezember 1999 - BVerwG 2 C 38.98 -

I. VG Saarlouis vom 22.09.1995 - Az.: VG 12 K 151/93 -
II. OVG Saarlouis vom 24.07.1997 - Az.: OVG 1 R 47/95 -

BVERWG – Urteil, BVerwG 2 C 4.99 vom 09.12.1999

Leitsätze:

1. Das Mitwirkungsrecht des Personalrats nach § 78 Abs. 1 Nr. 5 BPersVG umfaßt auch die Entlassung des Beamten auf Lebenszeit wegen Dienstunfähigkeit.

2. Der Informationspflicht nach § 78 Abs. 2 Satz 2 BPersVG genügt der Dienstherr, wenn der Beschäftigte klar erkennen kann, daß er die ihm anheimgestellte Entscheidung über sein personalvertretungsrechtliches Antragsrecht zu treffen hat (wie BVerwGE 68, 197 <201 f.>).

3. Die Aufhebung einer dienstlichen Maßnahme, die wegen eines Fehlers des personalvertretungsrechtlichen Beteiligungsverfahrens rechtswidrig ist, kann ausgeschlossen sein, wenn sich der Mangel nicht ausgewirkt hat.

Urteil des 2. Senats vom 9. Dezember 1999 - BVerwG 2 C 4.99 -

I. VG Düsseldorf vom 29.05.1996 - Az.: VG 10 K 9999/95 -
II. OVG Münster vom 18.11.1998 - Az.: OVG 12 A 3681/96 -

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