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JuraForum.deUrteileBVERWGUrteil vom 08.09.1999, Aktenzeichen: BVerwG 6 C 16.98 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 6 C 16.98

Urteil vom 08.09.1999


Leitsatz:Leitsatz:

Ein Wehrpflichtiger, der bestandskräftig gemustert worden ist, später jedoch eine Überprüfung seiner Tauglichkeit begehrt, kann nicht verlangen, daß über seinen ohne eine Darlegung der Beweggründe für seine Gewissensentscheidung gestellten Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer nicht entschieden wird, bevor das Ergebnis der Überprüfung vorliegt.

Urteil des 6. Senats vom 8. September 1999 - BVerwG 6 C 16.98 -

I. VG Gießen vom 03.02.1998 - Az.: VG 4 E 1409/95 (5) -
Rechtsgebiete: KDVG, WPflG, GG, VwVfG
Vorschriften:§ 2 Abs. 2 KDVG, § 2 Abs. 4 2. Halbsatz KDVG, § 2 Abs. 5 Satz 2 KDVG, § 2 Abs. 6 KDVG, § 3 Abs. 2 KDVG, § KDVG, § 6 Abs. 1 Satz 2 KDVG, § 7 KDVG, § KDVG, § 13 Abs. 3 KDVG, § 18 KDVG, § 16 Abs. 2 WPflG, § 20 b Satz 2 WPflG, § 21 Abs. 1 WPflG, § 26 WPflG, § GG Art. 2 Abs. 1, § GG Art. 1 Abs. 1, § GG Art. 4 Abs. 1 Satz 1, § GG Art. 4 Abs. 3, § 48 VwVfG
Stichworte:Antrag auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer, bestandskräftiger Musterungsbescheid, Vorgreiflichkeit des Musterungsverfahrens, Recht auf informationelle Selbstbestimmung, kein Anspruch auf Aussetzung des Anerkennungsverfahrens, Pflicht zur Darlegung der Beweggründe für die Gewissensentscheidung.

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