JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 08.05.2002, Aktenzeichen: BVerwG 7 C 18.01
| Leitsatz: | Hat die Vermögensbehörde eine Restitutionsberechtigung wegen der Schädigung eines Vermögenswertes festgestellt, setzt eine Feststellung der Berechtigung wegen einer anderen Schädigung desselben Vermögenswertes auch dann die Aufhebung des früheren Bescheides voraus, wenn der jeweilige Berechtigte ein und dieselbe Person ist (im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 21. Juni 2001 - BVerwG 7 C 4.00 - Buchholz 428 § 30 VermG Nr. 26). |
| Rechtsgebiete: | VermG, EntSchG, NS-VEntschG, VwVfG |
| Vorschriften: | VermG § 1 Abs. 1 Buchst. a, VermG § 1 Abs. 6, VermG § 2 Abs. 1 Satz 1, EntSchG § 4, NS-VEntschG § 1 Abs. 1 Satz 1, NS-VEntschG § 2 Satz 2, VwVfG § 48, VwVfG § 49, VwVfG § 51, |
| Stichworte: | Entschädigungsberechtigung, Schädigungstatbestand als Teil der Berechtigtenfeststellung, Regelungsinhalt des Feststellungsbescheids, In-Kraft-Treten der Entschädigungsgesetze nach der Berechtigtenfeststellung, Entschädigung nach dem NS-VEntschG, nachträglicher Eintritt der Beschwer, Änderung der Berechtigtenfeststellung, Klagefrist, Jahresfrist, Wiederaufgreifen des Verfahrens., |
| Verfahrensgang: | VG Dresden VG 7 K 319/99 |
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