JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 07.07.2005, Aktenzeichen: BVerwG 5 C 9.04
| Leitsatz: | 1. Die Begründung eines gewöhnlichen Aufenthalts im Sinne von § 30 Abs. 3 Satz 2 SGB I bzw. § 86 Abs. 1 SGB VIII setzt eine tatsächliche Aufenthaltsnahme voraus (wie BVerwG, Urteil vom 26. September 2002 - BVerwG 5 C 46.01 - <Buchholz 436.511 § 86 KJHG/SGB VIII Nr. 1>). 2. Die Zuständigkeit für Jugendhilfeleistungen richtet sich auch dann nach § 86 Abs. 7 SGB VIII in seiner ab dem 1. Juli 1998 geltenden Fassung, wenn der Asylantrag bereits vor dem 1. Juli 1998 gestellt war und Jugendhilfe auch schon vor dem 1. Juli 1998 geleistet worden ist. |
| Rechtsgebiete: | SGB I, SGB VIII |
| Vorschriften: | SGB I § 30 Abs. 3 Satz 2, SGB VIII § 86 Abs. 1, SGB VIII § 86 Abs. 7, SGB VIII § 86d, SGB VIII § 89c, |
| Stichworte: | Gewöhnlicher Aufenthalt und tatsächliche Aufenthaltsnahme, tatsächliche Aufenthaltsnahme, Voraussetzung eines gewöhnlichen Aufenthalts, Zuständigkeitsänderung während des Leistungsbezugs, Asylantrag, jugendhilferechtliche Zuständigkeit nach, |
| Verfahrensgang: | VG Hannover VG 9 A 5911/00 vom 09.11.2001 OVG Lüneburg OVG 4 LB 537/02 vom 28.01.2004 |
Um den Volltext vom BVERWG – Urteil vom 07.07.2005, Aktenzeichen: BVerwG 5 C 9.04 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"BVERWG - 07.07.2005, BVerwG 5 C 9.04" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum