JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 06.08.2008, Aktenzeichen: BVerwG 8 C 2.08
| Leitsatz: | 1. Der Restitutionsanspruch aus §§ 1, 3 Abs. 2 StrRehaG i.V.m. § 1 Abs. 7 VermG wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass der Antragsteller nicht das Rehabilitierungsverfahren betrieben hatte bzw. daran nicht beteiligt war. 2. Sind durch ein DDR-Strafurteil unmittelbar auch Vermögenswerte Dritter eingezogen worden, so hat nach erfolgter Aufhebung der (gesamten) vermögenseinziehenden Maßnahme im Wege der Rehabilitierung auch der Drittbetroffene oder dessen Rechtsnachfolger gemäß § 1 Abs. 7 VermG einen Anspruch auf Rückübertragung seines Vermögens. |
| Rechtsgebiete: | VermG, StrRehaG |
| Vorschriften: | VermG § 1 Abs. 7, VermG § 30 Abs. 1, VermG § 30a Abs. 1 Satz 3, StrRehaG § 3 Abs. 2, StrRehaG § 7 Abs. 1, StrRehaG § 12 Abs. 2, StrRehaG § 13 Abs. 2, |
| Stichworte: | Rehabilitierung, strafrechtlich, strafrechtliche Rehabilitierung, Antrag, Antragsrecht, Antragsteller, Frist, verlängerte, verlängerte Frist, Verweis, Rechtsfolge, Rechtsfolgenverweis, |
| Verfahrensgang: | VG Dresden, VG 12 K 2275/03 vom 06.03.2007 |
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