JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 04.12.2001, Aktenzeichen: BVerwG 1 C 11.01
| Leitsatz: | Das Verpflichtungsbegehren auf Feststellung von Abschiebungshindernissen nach § 53 AuslG ist in der Regel sachdienlich dahin gehend auszulegen, dass eine Feststellung nur hinsichtlich des Staates oder der Staaten begehrt wird, für die eine negative Feststellung nach § 53 AuslG getroffen worden ist oder die in der Abschiebungsandrohung als Zielstaaten bezeichnet sind. Für eine Klage auf vorsorgliche Feststellung von Abschiebungshindernissen bezüglich weiterer Staaten besteht in der Regel kein Rechtsschutzbedürfnis. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, AsylVfG, AuslG |
| Vorschriften: | VwGO § 88, VwGO § 129, AsylVfG § 31 Abs. 3, AsylVfG § 42, AuslG § 53 Abs. 6, |
| Stichworte: | Auslegung des Klageantrags, Feststellung von Abschiebungshindernissen, Herkunftsstaat, Zielstaat, Zielstaatsbezeichnung, Rechtsschutzbedürfnis., |
| Verfahrensgang: | VG Hamburg 18 VG A 427/96 OVG Hamburg OVG 1 Bf 377/98.A |
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