JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 03.11.2005, Aktenzeichen: BVerwG 2 C 31.04
| Leitsatz: | Ein Professor an der Evangelischen Theologischen Fakultät einer staatlichen Hochschule übt ein konfessionsgebundenes Amt aus. Sagt er sich öffentlich vom Christentum los, muss er es hinnehmen, wenn ihm auf Anregung der Landeskirche und der Fakultät anstelle des ursprünglichen konfessionsgebundenen Faches (Neues Testament) das dem bisherigen entsprechende religionswissenschaftliche Fach (Geschichte und Literatur des frühen Christentums) übertragen und er aus der Theologenausbildung ausgeschlossen wird. |
| Rechtsgebiete: | GG, WRV, NHG, "Loccumer Vertrag" |
| Vorschriften: | GG Art. 3 Abs. 3, GG Art. 4 Abs. 1, GG Art. 5 Abs. 1, GG Art. 5 Abs. 3, GG Art. 33 Abs. 3, GG Art. 140, WRV Art. 137 Abs. 3, NHG § 50 Abs. 1 Satz 2, NHG § 50 Abs. 3, "Loccumer Vertrag" Art. 3, |
| Stichworte: | Amt im abstrakt-funktionalen Sinn, Amt im statusrechtlichen Sinn, amtsangemessene Tätigkeit, amtsgemäßer Aufgabenbereich, Aufgabenbereich, Bekenntnis, Bekenntnistreue, Denomination, Eignung, Eignungsmangel, Eignungsmerkmal, Fakultät, Geistliche, gemeinsame Angelegenheit, Glauben, Evangelische Kirchen, Hochschullehrer, kirchliches Selbstbestimmungsrecht, konfessionsgebundenes Amt, Lehrstuhl, Neues Testament, Professor, Prüfungsfach, Religionslehrer, Religionswissenschaft, Theologie, Theologische Fakultät, Wissenschaftsfreiheit, |
| Verfahrensgang: | OVG Lüneburg 5 LB 344/03 vom 08.06.2004 VG Göttingen 3 A 3193/00 vom 15.05.2002 |
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