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JuraForum.deUrteileBVERWGUrteil vom 03.06.1999, Aktenzeichen: BVerwG 7 C 35.98 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 7 C 35.98

Urteil vom 03.06.1999


Leitsatz:Leitsatz:

War nach dem Inhalt der mit SMAD-Befehl Nr. 64 bestätigten Enteignungs- und Rückgabelisten der Länder bei einem Unternehmen mit mehreren Zweigniederlassungen in der sowjetischen Besatzungszone nur eine Zweigniederlassung enteignet, eine weitere, in einem anderen Land gelegene Zweigniederlassung hingegen zur Rückgabe vorgesehen, so verstießen die deutschen Stellen nicht gegen ein den besatzungshoheitlichen Zurechnungszusammenhang (§ 1 Abs. 8 Buchst. a VermG) unterbrechendes Enteignungsverbot der Besatzungsmacht, wenn sie die vorgenommene Enteignung in Anwendung der Richtlinien Nr. 1 zum Befehl Nr. 64 auf das gesamte Unternehmenseigentum in der Besatzungszone erstreckten.

Urteil des 7. Senats vom 3. Juni 1999 - BVerwG 7 C 35.98 -

I. VG Magdeburg vom 04.02.1998 - Az.: VG A 9 K 25/97 -
Rechtsgebiete: VermG
Vorschriften:§ 1 Abs. 8 Buchst. a VermG
Stichworte:Unternehmensenteignungen in der sowjetischen Besatzungszone, "Kriegs- und Naziverbrecher", Enteignung von Zweigniederlassungen eines Unternehmens, SMAD-Befehl Nr. 64, Bestätigung der Enteignungslisten der Länder durch die Besatzungsmacht, Rückgabeanordnung der Besatzungsmacht, Richtlinien Nr. 1, Erstreckung der Enteignung auf eine nicht enteignete Zweigniederlassung, Enteignung auf besatzungshoheitlicher Grundlage, Restitutionsausschluß, Enteignungsverbot, Unterbrechung des besatzungshoheitlichen Zurechnungszusammenhangs.

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