JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 03.06.1999, Aktenzeichen: BVerwG 7 C 14.98
| Leitsatz: | Leitsätze: 1. Die Regelung des § 6 Abs. 2 Satz 1 VermG über eine auszugleichende wesentliche Verschlechterung der Vermögenslage bezieht sich auf das zurückzugebende Unternehmen in seiner bei der Rückgabe vorhandenen rechtlichen Gestalt. 2. Die Vorschrift des § 5 Abs. 1 Satz 3 URüV regelt nicht die Voraussetzungen, unter denen eine wesentliche Verschlechterung der Vermögenslage im Sinne von § 6 Abs. 2 Satz 1 VermG anzunehmen ist, sondern setzt als bloße Rechtsfolgenregelung für ihren Anwendungsbereich eine solche wesentliche Verschlechterung voraus. Urteil des 7. Senats vom 3. Juni 1999 - BVerwG 7 C 14.98 - I. VG Leipzig vom 13.03.1998 - Az.: VG 1 K 203/95 - |
| Rechtsgebiete: | VermG, DMBilG, URüV |
| Vorschriften: | VermG § 6 Abs. 1 Satz 2, VermG § 6 Abs. 2 Sätze 1 bis 4, VermG § 6 Abs. 3, VermG § 6 Abs. 5 a, VermG § 6 Abs. 5 c, DMBilG § 26 Abs. 3, DMBilG § 28, URüV § 1 Abs. 1 Satz 1, URüV § 3, URüV § 5 Abs. 1 Satz 1, URüG § 3, URüG § Abs. 2 Satz 1, URüG § 2, URüG § 7, |
| Stichworte: | Unternehmensrückgabe, wesentliche Verschlechterung der Vermögenslage, maßgebliches Unternehmen, Gegenstand der Unternehmensrückgabe, Vergleichbarkeit, zurückzugebendes Unternehmen als Beurteilungsmaßstab, rechtsformlose Vermögensmasse als Restitutionsobjekt, Mindestkapital, Kommanditgesellschaft, § 5 Abs. 1 Satz 3 URüV als Rechtsfolgenregelung., |
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