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JuraForum.deUrteileBVERWGUrteil vom 03.05.2007, Aktenzeichen: BVerwG 5 C 23.06 



BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 5 C 23.06

Urteil vom 03.05.2007


Leitsatz:1. Die familiäre Sprachvermittlung muss nicht der alleinige Grund für die Fähigkeit sein, im Ausreisezeitpunkt im Sinne von § 6 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. Satz 3 BVFG ein einfaches Gespräch auf Deutsch zu führen (Fortentwicklung von Urteil vom 4. September 2003 - BVerwG 5 C 33.02 - BVerwGE 119, 6).

2. Es genügt, wenn die fortwirkende familiäre Sprachvermittlung in der prägenden Phase von Kindheit und Jugend das Niveau der Fähigkeit erreicht hat, ein einfaches Gespräch auf Deutsch zu führen.
Rechtsgebiete:BVFG
Vorschriften:BVFG § 6 Abs. 2,
Stichworte:Familiäre Vermittlung der deutschen Sprache, Mitursächlichkeit der familiären Vermittlung der deutschen Sprache für das erreichte Sprachniveau, Fähigkeit, ein einfaches Gespräch auf Deutsch zu führen, Kausalität ("aufgrund"), Bestätigungsmerkmal, Integration von Spätaussiedlern,
Verfahrensgang:VG München VG M 28 K 02.745 vom 11.09.2002
VGH München VGH 11 B 02.2939 vom 03.05.2006

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