JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Urteil vom 02.07.2003, Aktenzeichen: BVerwG 3 C 46.02
| Leitsatz: | Das Grundrecht aus Art.12 Abs. 1 GG kann es einer Behörde gebieten, bereits im Vorfeld eines Verwaltungsverfahrens (hier: Linienverkehrs-Genehmigungsverfahren) und damit unabhängig von einer verwaltungsverfahrensrechtlichen Beteiligten-Stellung einem potentiellen Verfahrensbeteiligten Informationen zur Verfügung zu stellen, welche dieser bedarf, um sachgerecht die Frage prüfen und entscheiden zu können, ob und in welchem Umfang er sich um eine behördliche Genehmigung (Konzession) bewirbt. |
| Rechtsgebiete: | GG, VwVfG |
| Vorschriften: | GG Art. 12 Abs. 1, VwVfG § 25 Satz 2, VwVfG § 29 Abs. 1, |
| Stichworte: | Auskunftsanspruch, verfassungsunmittelbarer -, Informationsanspruch, verfassungsunmittelbarer -, verfassungsunmittelbarer Informations- und Auskunftsanspruch, Berufsfreiheit, grundrechtsfreundliche Verfahrensgestaltung, Berufsgrundrecht, Vorwirkungen auf die Verfahrensgestaltung, Linienverkehr, Verbot der Doppelbedienung, Doppelbedienung, Verbot der - im Linienverkehr, Beteiligtenstellung, Nicht-Beteiligter und Auskunfts- bzw. Informationsanspruch, Auftragsvergabe, staatliche - und gleiche Wettbewerbschancen, Wettbewerbschancen, gleiche - bei staatlicher Auftragsvergabe im weiteren Sinne, |
| Verfahrensgang: | VG Karlsruhe VG 12 K 1977/00 vom 25.09.2000 VGH Mannheim VGH 3 S 334/01 vom 07.12.2001 |
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