JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Beschluss vom 29.05.2009, Aktenzeichen: BVerwG 2 B 3.09
| Leitsatz: | Das Gericht darf einen Antrag auf Einholung eines Sachverständigengutachtens zu einer beweiserheblichen Tatsachenfrage nur dann mit der Begründung ablehnen, es verfüge aufgrund eines nicht von ihm eingeholten Gutachtens über die erforderliche Sachkunde, wenn es dieses Gutachten nach den Regeln des Sachverständigenbeweises zum Gegenstand des gerichtlichen Verfahrens gemacht hat. |
| Rechtsgebiete: | GG, BDG, DiszG Berlin, VwGO, ZPO |
| Vorschriften: | GG Art. 103 Abs. 1, BDG § 58 Abs. 1, BDG § 65 Abs. 1 Satz 1, BDG § 69, DiszG Berlin § 3, DiszG Berlin § 41, VwGO § 98, VwGO § 108 Abs. 2, VwGO § 132 Abs. 2 Nr. 3, VwGO § 133 Abs. 6, ZPO § 397, ZPO § 402, ZPO § 411 Abs. 4, ZPO § 412, |
| Stichworte: | Beamtendisziplinarrecht, Anspruch auf rechtliches Gehör, Beweisantrag, Sachverständigenbeweis, Einholung eines weiteren Sachverständigengutachtens, Rückgriff auf ein anderweitig erstelltes Sachverständigengutachten, Anhörung des Gutachters in der mündlichen Verhandlung, |
| Verfahrensgang: | OVG Berlin-Brandenburg, 80 D 2/08 vom 23.10.2008 |
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