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JuraForum.deUrteileBVERWGBeschluss vom 28.08.2008, Aktenzeichen: BVerwG 6 PB 19.08 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 6 PB 19.08

Beschluss vom 28.08.2008


Leitsatz:1. Beim Streit zwischen Dienststelle und Personalrat über das Bestehen eines Mitbestimmungsrechts sind die Verwaltungsgerichte zur Entscheidung berufen.

2. Der Dienststellenleiter darf das Mitbestimmungsverfahren abbrechen, wenn er damit einer Weisung der übergeordneten Dienststelle folgt und sich dabei pflichtgemäß deren Auffassung zu eigen macht, das zunächst angenommene Mitbestimmungsrecht bestehe in Wahrheit nicht; in einem solchen Fall ist es dem Personalrat unbenommen, das von ihm in Anspruch genommene Mitbestimmungsrecht gerichtlich geltend zu machen.
Rechtsgebiete:SAPersVG
Vorschriften:SAPersVG § 61, SAPersVG § 62, SAPersVG § 78,
Stichworte:Streit über das Bestehen eines Mitbestimmungsrechts, Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte, Abbruch des Mitbestimmungsverfahrens auf Weisung der übergeordneten Dienststelle,
Verfahrensgang:VG Halle, VG 11 A 20/05 HAL vom 19.07.2006
OVG Magdeburg, OVG 5 L 22/06 vom 30.04.2008

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