JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Beschluss vom 28.01.2004, Aktenzeichen: BVerwG 6 PKH 15.03
| Leitsatz: | Im sog. Anwaltsprozess gehört die Benennung eines Rechtsanwalts ihrer Wahl (vgl. § 121 Abs. 1 ZPO) ebenso zu den Pflichten einer Prozesskostenhilfe beantragenden Partei wie die Erklärung über ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nach § 117 Abs. 2 ZPO. Die Benennung kann jedoch im Unterschied zu dem ordnungsgemäßen Prozesskostenhilfeantrag, der innerhalb der Klage- bzw. Rechtsmittelfrist zu stellen ist, noch innerhalb der durch die Prozesskostenhilfebewilligung ausgelösten Wiedereinsetzungsfrist (§ 60 Abs. 2 Satz 1 VwGO) nachgeholt werden. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, ZPO |
| Vorschriften: | VwGO § 60 Abs. 1, VwGO § 67 Abs. 1, VwGO § 166, ZPO § 117, ZPO § 121, |
| Stichworte: | Nichtzulassungsbeschwerde, Wiedereinsetzung, Prozesskostenhilfe, Rechtsanwalt der Wahl, Beiordnung, |
| Verfahrensgang: | VG Potsdam VG 7 K 1729/99 vom 29.07.2003 |
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