JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Beschluss vom 27.08.2003, Aktenzeichen: BVerwG 6 PKH 9.03
| Leitsatz: | Eine Entscheidung ohne vorherige mündliche Verhandlung (§ 101 Abs. 2 VwGO) hängt nicht nur von der Zustimmung der Beteiligten ab, sondern liegt darüber hinaus im Ermessen des Gerichts. Es hat in diesem Zusammenhang dafür einzustehen, dass trotz der unterbleibenden mündlichen Verhandlung das rechtliche Gehör der Beteiligten nicht verletzt wird. |
| Rechtsgebiete: | GG, WpflG, VwGO |
| Vorschriften: | GG Art. 103 Abs. 1, WpflG § 8 a, VwGO § 101 Abs. 2, VwGO § 108 Abs. 2, |
| Stichworte: | Musterung, Tauglichkeit, Sachverständiger, Gutachten, mündliche Verhandlung, Verzicht auf mündliche Verhandlung, rechtliches Gehör, |
| Verfahrensgang: | VG Karlsruhe VG 9 K 1505/02 vom 12.02.2003 |
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