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JuraForum.deUrteileBVERWGBeschluss vom 20.08.1998, Aktenzeichen: BVerwG 4 B 79.98 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 4 B 79.98

Beschluss vom 20.08.1998


Leitsatz:Leitsätze:

1. Der die Erhaltung der Gebietsart betreffende Nachbarschutz wird durch die wechselseitige Prägung der benachbarten Grundstücke begrenzt und muß keineswegs alle Grundstücke in der Umgebung umfassen, die zu derselben Baugebietskategorie gehören.

2. Die Rechtsprechung zur Abgrenzung des Innen- und Außenbereichs kann auf die Abgrenzung der näheren Umgebung im Sinne von § 34 BauGB sinngemäß übertragen werden. Bei Berücksichtigung topographischer Gegebenheiten kann sich ergeben, daß unmittelbar aneinandergrenzende bebaute Grundstücke gleichwohl zwei unterschiedlichen Baugebieten angehören, etwa wenn einem Steilhang im Grenzbereich eine trennende Funktion zukommt.

Beschluß des 4. Senats vom 20. August 1998 - BVerwG 4 B 79.98 -

I. VG Schleswig vom 28.06.1996 - Az.: VG 2 A 184/94 -
II. OVG Schleswig vom 26.03.1998 - Az.: OVG 1 L 201/96 -
Rechtsgebiete:BauGB, BauNVO
Vorschriften:BauGB § 34 Abs. 1, BauGB § 34 Abs. 2, BauNVO § 3,
Stichworte:Bauplanungsrecht, Nachbarschutz, Anspruch auf Gebietserhaltung, Prägung, wechselseitige, Bebauungszusammenhang, Gegebenheiten, topographische, Funktion, trennende, Steilhang.,

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