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JuraForum.deUrteileBVERWGBeschluss vom 18.01.2006, Aktenzeichen: BVerwG 6 C 21.05 



BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 6 C 21.05

Beschluss vom 18.01.2006


Leitsatz:Im Gewerbeuntersagungsrechtsstreit einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, über deren Vermögen während des Anfechtungsprozesses das Insolvenzverfahren eröffnet worden ist, muss der beigeladene Insolvenzverwalter zur wirksamen Einlegung einer zugelassenen Sprungrevision die Zustimmungen des Beklagten und der klagenden Gesellschaft der Revisionsschrift beifügen.

Die Zustimmung zur Einlegung der Sprungrevision wird nicht ordnungsgemäß nachgewiesen, wenn der Rechtsmittelführer innerhalb der Rechtsmittelfrist lediglich eine anwaltlich beglaubigte Ablichtung der Zustimmungserklärung vorlegt (wie Beschluss vom 25. August 2005 - BVerwG 6 C 20.04 - NJW 2005, 3367).
Rechtsgebiete:GewO, GmbHG, InsO, VwGO
Vorschriften:GewO § 12, GewO § 35, GmbHG § 60 Abs. 1 Nr. 4, GmbHG § 66 Abs. 1, InsO § 1, InsO § 21, InsO § 35 Abs. 1, InsO § 80 Abs. 1, InsO § 157 Satz 1, InsO § 259 Abs. 1, InsO § 260, VwGO § 134 Abs. 1,
Stichworte:Beigeladener, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Gewerbetreibender, Gewerbeuntersagung, Insolvenzverfahren, Insolvenzverwalter, Sprungrevision, Zustimmung,
Verfahrensgang:VG Gießen VG 8 E 2110/04 vom 04.10.2005

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