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JuraForum.deUrteileBVERWGBeschluss vom 17.01.2007, Aktenzeichen: BVerwG 9 B 21.06 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 9 B 21.06

Beschluss vom 17.01.2007


Leitsatz:Die Garantie der gemeindlichen Selbstverwaltung (Art. 28 Abs. 2 GG) wird - in Abgrenzung zu einem gesetzlichen Aufgabenverlust aufgrund der zwangsweisen Zuordnung einer Gemeinde zu einer Verwaltungsgemeinschaft - von vornherein nicht berührt, wenn eine Gemeinde freiwillig Selbstverwaltungsaufgaben (hier: die Straßenbaulast und die daran anknüpfende Satzungsbefugnis für Straßenausbaubeiträge) im Rahmen einer Verwaltungsvereinbarung auf eine Verwaltungsgemeinschaft zur Erfüllung im eigenen Namen überträgt (wie BVerfGE 107, 1 <17 ff.>).
Rechtsgebiete:GG, GO LSA, StrG LSA, KAG-LSA
Vorschriften:GG Art. 28 Abs. 2, GO LSA § 77 Abs. 2 Satz 1, StrG LSA § 9, KAG-LSA § 6 Abs. 1 Satz 1,
Stichworte:Gemeindliche Selbstverwaltungsgarantie, Selbstverwaltungsaufgaben, Pflichtaufgaben des eigenen Wirkungskreises, Allzuständigkeit der Gemeinde, Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft, zwangsweise Zuordnung, gesetzlicher Aufgabenverlust, Verwaltungsvereinbarung, freiwillige Aufgabenübertragung, Straßenbaulast, Satzungsbefugnis, Abgabenhoheit, Straßenausbaubeitrag,
Verfahrensgang:VG Dessau VG 3 A 317/05 DE vom 10.01.2006
OVG Magdeburg OVG 4 L 93/06 vom 05.09.2006

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