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JuraForum.deUrteileBVERWGBeschluss vom 15.07.2005, Aktenzeichen: BVerwG 9 VR 43.04 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 9 VR 43.04

Beschluss vom 15.07.2005


Leitsatz:Wird für ein Straßenbauvorhaben die Abweichung von einem Ziel der Raumordnung zugelassen (§ 11 ROG, § 10 LPlG LSA), so ist diese Entscheidung wegen des Wegfalls der Pflicht zur Beachtung jenes Ziels (§ 4 Abs. 1 Satz 1 ROG) im Rahmen der Anfechtungsklage gegen den Planfeststellungsbeschluss inzident auf ihre Rechtmäßigkeit zu prüfen.
Rechtsgebiete:FStrG, BBergG, ROG, LPlG LSA
Vorschriften:FStrG § 16 Abs. 1 Satz 2, FStrG § 17 Abs. 1 Satz 2, FStrG § 17 Abs. 6c Satz 1, BBergG § 8, BBergG § 124 Abs. 1, BBergG § 124 Abs. 3, ROG § 3 Nr. 2, ROG § 3 Nr. 4, ROG § 4 Abs. 1 Satz 1, ROG § 4 Abs. 2, ROG § 11, LPlG LSA § 10 Abs. 1, LPlG LSA § 10 Abs. 3, LPlG LSA § 3 Abs. 12, LPlG LSA § 9 Abs. 1 Nr. 3,
Stichworte:Straßenplanung, Planfeststellungsbeschluss, Ortsumgehung, Ziel der Raumordnung, Abweichung, Zielabweichungsverfahren, Inzidentprüfung, Bergbauvorhaben, Bewilligung, Gewinnungsbetrieb, öffentliche Verkehrsanlage, Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme,

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