JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Beschluss vom 15.02.2000, Aktenzeichen: BVerwG 4 B 10.00
| Leitsatz: | Leitsätze: Auch die öffentliche Hand kann als Käufer eines Grundstücks einen Bescheid über die Ausübung des gemeindlichen Vorkaufsrechts anfechten. Eine aufgrund des § 25 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BauGB erlassene Vorkaufssatzung ist rechtswidrig, wenn es eines gemeindlichen Grunderwerbs an den in den Geltungsbereich der Satzung einbezogenen Flächen nicht bedarf, um die mit der Bauleitplanung beabsichtigte städtebauliche Entwicklung in der Weise zu sichern, daß die künftige Umsetzung der planerischen Ziele zumindest erleichtert wird. Beschluß des 4. Senat vom 15. Februar 2000 - BVerwG 4 B 10.00 - I. VG Stuttgart vom 01.12.1998 - Az.: VG 14 K 5452/97 - II. VGH Mannheim vom 27.10.1999 - Az.: VGH 8 S 1281/99 - |
| Rechtsgebiete: | VwGO, BauGB, BGB |
| Vorschriften: | VwGO, BauGB, BGB, |
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