JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Beschluss vom 14.06.1999, Aktenzeichen: BVerwG 4 B 18.99
| Leitsatz: | Leitsätze: Kann ein (nur) durch die Kostenentscheidung beschwerter Verfahrensbeteiligter in der Hauptsache kein zulässiges Rechtsmittel einlegen, so gilt die Rechtsmittelbeschränkung des § 158 Abs. 1 VwGO auch für ein Rechtsmittel, das formal auch die Hauptsache angreift. Trotz grundsätzlich bestehender Kostentragungspflicht des vollmachtlosen Vertreters können im Einzelfall auch dem Vertretenen Kosten auferlegt werden, wenn nämlich diese Kosten auch durch sein Verschulden entstanden sind. Beschluß des 4. Senats vom 14. Juni 1999 - BVerwG 4 B 18.99 - I. VG Bayreuth vom 14.03.1996 - Az.: VG B 2 K 95.883 - II. VGH München vom 11.11.1998 - Az.: VGH 26 B 96.1831 - |
| Rechtsgebiete: | VwGO |
| Vorschriften: | VwGO § 67, VwGO § 155 Abs. 5, VwGO § 158 Abs. 1, |
| Stichworte: | Vertreter, vollmachtloser, Prozeßvollmacht, Kostentragung, Verschulden, isolierte Anfechtung einer Kostenentscheidung, Hauptsache, Rechtsmittelbeschränkung, greifbare Gesetzeswidrigkeit., |
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