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JuraForum.deUrteileBVERWGBeschluss vom 13.05.2008, Aktenzeichen: BVerwG 9 B 61.07 



BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 9 B 61.07

Beschluss vom 13.05.2008


Leitsatz:Das aus dem Rechtsstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 3 GG) folgende Bestimmtheitsgebot hindert den Gebührengesetzgeber nicht grundsätzlich, individuell zurechenbare öffentliche Leistungen, die sich keiner gesonderten Tarifstelle eines Gebührenverzeichnisses zuordnen lassen, in einem Auffangtatbestand mit einer Gebühr zu belegen.
Rechtsgebiete:GG, VwGO, KrW-/AbfG, NachwV, BayKG
Vorschriften:GG Art. 20 Abs. 3, VwGO § 132 Abs. 2 Nr. 1, VwGO § 132 Abs. 2 Nr. 2, VwGO § 133 Abs. 3 Satz 3, KrW-/AbfG (F. 1994) § 43 Abs. 1, NachwV (F. 2002) § 17 Abs. 3, BayKG Art. 1 Abs. 1, BayKG Art. 6 Abs. 1 Satz 3,
Stichworte:Abfallverbringung, Überwachung, obligatorisches Nachweisverfahren, Begleitscheinverfahren, behördliche Kontrolle, Amtshandlung, Außenwirkung, Gebührenpflicht, Bestimmtheit von Gebührentatbeständen: Auffangtatbestand, Rechtsstaatsprinzip, Bestimmtheitsgrundsatz, Gebot der Normenklarheit,
Verfahrensgang:VG Augsburg, VG Au 4 K 06.918 vom 07.02.2007
VGH München, VGH 23 BV 07.719 vom 02.08.2007

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