JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Beschluss vom 12.06.2008, Aktenzeichen: BVerwG 7 B 24.08
| Leitsatz: | Jedenfalls nach Aufnahme eines Gebiets in die Liste der "FFH-Gebiete" durch die EU-Kommission ist sowohl eine Klage, mit der begehrt wird festzustellen, dass der Beschluss einer Landesregierung, ein Gebiet zur Aufnahme in diese Liste vorzuschlagen, rechtswidrig ist, als auch eine Klage, mit der verlangt wird, das Land zur "Rücknahme" seines Vorschlags zu verurteilen, unzulässig. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, Richtlinie 92/43/EWG |
| Vorschriften: | VwGO § 43, Richtlinie 92/43/EWG ("FFH-Richtlinie") Art. 4, |
| Stichworte: | Feststellungsklage, allgemeine Leistungsklage, Gemeinde, FFH-Richtlinie, verwaltungsinterner Akt, Vorschlag als FFH-Gebiet, Meldung von FFH-Gebieten, |
| Verfahrensgang: | VG Minden, 1 K 229/04 vom 06.12.2005 OVG Münster, 8 A 154/06 vom 23.01.2008 |
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