JuraForum.de > Urteile > BVERWG > Beschluss vom 10.05.2002, Aktenzeichen: BVerwG 1 B 392.01
| Leitsatz: | Dem Berufungsgericht ist es grundsätzlich verwehrt, einen Ausländer, der eine individuelle politische Verfolgung geltend macht, lediglich unter Übernahme der entsprechenden Würdigung durch das Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge für unglaubwürdig zu halten, ohne ihn selbst persönlich angehört zu haben. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, AsylVfG |
| Vorschriften: | VwGO § 86 Abs. 1, VwGO § 86 Abs. 3, VwGO § 96 Abs. 1, VwGO § 130 a, AsylVfG § 15, |
| Stichworte: | Individuelles Verfolgungsvorbringen, Glaubhaftigkeit, Glaubwürdigkeit des Ausländers, gerichtliche Sachaufklärungspflicht, Unmittelbarkeit der Beweisaufnahme, Verwertung der Anhörung durch das Bundesamt, persönliche Anhörung durch das Berufungsgericht., |
| Verfahrensgang: | VG Ansbach VG AN 14 K 96.31175 VGH München VGH 9 B 99.30145 |
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