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JuraForum.deUrteileBVERWGBeschluss vom 04.02.1999, Aktenzeichen: BVerwG 6 B 131.98 

BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 6 B 131.98

Beschluss vom 04.02.1999


Leitsatz:Leitsätze:

1. Das demokratische Prinzip verlangt nicht, daß der polizeiliche Vorbefehl bzw. Einsatzbefehl für Großveranstaltungen (hier Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier) von vornherein mitbestimmungsfrei bleibt.

2. Eine Divergenz nach § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO setzt voraus, daß die Entscheidung des Berufungsgerichts und die Entscheidung, auf die die Abweichungsrüge gestützt wird, zu derselben Rechtsvorschrift ergangen sind; dies gilt auch für eine personalvertretungsrechtliche Streitigkeit, wenn nach dem betreffenden Landespersonalvertretungsgesetz die Verwaltungsgerichtsordnung anzuwenden ist.

Beschluß des 6. Senats vom 4. Februar 1999 - BVerwG 6 B 131.98 -

I. VG Mainz vom 28.10.1997 - Az.: VG 5 K 940/96.MZ -
II. OVG Koblenz vom 11.09.1998 - Az.: 5 A 10255/98.OVG -
Rechtsgebiete:RhPPersVG, VwGO
Vorschriften:RhPPersVG § 94 Abs. 3, VwGO § 132 Abs. 2 Nr. 2,
Stichworte:Demokratieprinzip, polizeilicher Einsatzbefehl für Großveranstaltungen, Divergenzrüge in personalvertretungsrechtlichen Streitigkeiten bei Anwendung der Verwaltungsgerichtsordnung.,

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