BVERWG – Aktenzeichen: BVerwG 11 B 30.97

Beschluss vom 02.07.1998


Leitsatz:Leitsatz:

Zur Frage, wann die der Erteilung einer atomrechtlichen Aufbewahrungsgenehmigung für ein Brennelement-Zwischenlager zugrundeliegende Einschätzung der zuständigen Behörde, die Behältersicherheit genüge dem Gebot der Schadensvorsorge (§ 6 Abs. 2 Nr. 2 AtG), durch prozesausles Vorbringen eines Anfechtungsklägers widerlegbar erscheint (im Anschluß an BVerwGE 78, 177 <182>).

Beschluß des 11. Senats vom 2. Juli 1998 - BVerwG 11 B 30.97 -

I. OVG Münster vom 30.10.1996 - Az.: OVG 21 D 2/89.Ak -
Rechtsgebiete:GG, AtG, VwGO, ZPO, StrSchV
Vorschriften:§ GG Art. 19 Abs. 4, § GG Art. 20 Abs. 3, § GG Art. 103, § 6 Abs. 2 Nr. 2 AtG, § 30 VwGO, § 103 Abs. 2 VwGO, § 96 Abs. 1 VwGO, § 98 VwGO, § 108 VwGO, § 112 VwGO, § 132 Abs. 2 Nr. 3 VwGO, § 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO, § 404 Abs. 1 Sätze 1 und 2 ZPO, § 412 ZPO, § 28 Abs. 3 StrSchV, § 44 Abs. 1 StrSchV, § 45 StrSchV
Stichworte:Brennelement-Zwischenlager Ahaus, CASTOR-Behälter, atomrechtliches Genehmigungsverfahren, Schadensvorsorge, Stand von Wissenschaft und Technik, behördliche Sicherheitsbeurteilung, Sachverständigengutachten, Grenzen gerichtlicher Kontrolldichte, Beweisantrag auf Beiziehung von Unterlagen, Ausforschungsbeweis, Beweisnot, Revisionszulassung, Verfahrensrüge, gerichtliche Sachaufklärungspflicht, Besetzungsrüge, Richterwechsel.

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BVERWG – Beschluss, BVerwG 9 B 535.98 vom 02.07.1998

Leitsatz:

Das Berufungsgericht verletzt das rechtliche Gehör eines Beteiligten, wenn es im vereinfachten Verfahren nach § 130 a VwGO entscheidet, ohne zuvor einen Antrag auf Verlängerung der Anhörungsfrist zu bescheiden.

Beschluß des 9. Senats vom 2. Juli 1998 - BVerwG 9 B 535.98 -

I. VG Düsseldorf vom 26.06.1996 - VG 18 K 10067/93.A -
II. OVG Münster vom 28.01.1998 - OVG 21 A 3972/96.A -

BVERWG – Beschluss, BVerwG 3 B 82.98 vom 30.06.1998

Leitsätze:

Der Anspruch auf Feststellung von Gebäudeeigentum (Art. 233 § 2 b Abs. 3 Satz 1 EGBGB) ist jedenfalls dann begründet, wenn der Antragsteller an dem betreffenden Objekt bereits vor dem Beitritt Gebäudeeigentum erlangt hatte.

"Gebäudeeigentumsfähig" sind jedenfalls solche unbeweglichen baulichen Anlagen, die nach Art eines Gebäudes mit festen Baustoffen errichtet worden sind und dem Schutz oder der Unterbringung von Menschen, Tieren oder Sachen dienen.

Beschluß des 3. Senats vom 30. Juni 1998 - BVerwG 3 B 82.98 -

I. VG Dresden vom 05.03.1998 - Az.: VG 7 K 3136/95 -

BVERWG – Urteil, BVerwG 3 C 14.97 vom 30.06.1998

Leitsatz:

Vom Begriff "Altöl" in § 5 a Abs. 1 Satz 2 AbfG erfaßt werden nur ölhaltige Stoffe, die durch Be- oder Verarbeitung die Eigenschaft eines verwendungsfähigen Erzeugnisses erlangt haben und später für den ursprünglichen Verwendungszweck unbrauchbar geworden sind.

Urteil des 3. Senats vom 30. Juni 1998 - BVerwG 3 C 14.97 -

I. VG Frankfurt vom 20.02.1992 - Az.: VG I/2 E 768/90 -
II. VGH Kassel vom 20.12.1995 - Az.: OVG 14 UE 1065/92 -
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