JuraForum.de > Urteile > BVERFG > Urteil vom 28.04.1999, Aktenzeichen: 1 BvL 34/95
| Leitsatz: | Leitsätze zum Urteil des Ersten Senats vom 28. April 1999 - 1 BvL 34/95 - - 1 BvL 22/95 - 1. Zur Verfassungsmäßigkeit der Regelungen des § 6 Abs. 2 und des § 6 Abs. 3 Nr. 7 AAÜG in der Fassung des Rentenüberleitungs-Ergänzungsgesetzes über die Berücksichtigung von Arbeitsentgelten oder Arbeitseinkommen zusatz- und sonderversorgter Personen in der gesetzlichen Rentenversicherung. 2. Dem Gesetzgeber ist es von Verfassungs wegen nicht verwehrt, bei der Berechnung der Rente nach dem SGB VI die in der Deutschen Demokratischen Republik erzielten Arbeitsentgelte oder Arbeitseinkommen von Angehörigen bestimmter Versorgungssysteme und von Inhabern bestimmter Funktionen auch unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze unberücksichtigt zu lassen, soweit sie nicht auf Arbeit und Leistung beruhten und deshalb überhöht waren. Die Bestimmung der Erhöhungstatbestände und die daran geknüpften Folgen für die Berücksichtigung der Arbeitsverdienste müssen aber in den tatsächlichen Verhältnissen eine Entsprechung finden, um dem Gleichheitsgebot des Art. 3 Abs. 1 GG zu genügen. |
| Rechtsgebiete: | AAÜG, SGB VI, RAnglG, BVerfGG |
| Vorschriften: | AAÜG § 6 Abs. 4, AAÜG § 6 Abs. 2, AAÜG § 6 Abs. 2 Satz 1, AAÜG § 1 Abs. 2, AAÜG § 6 Abs. 3, AAÜG § 6 Abs. 3 Nr. 7, AAÜG § 8 Abs. 2, AAÜG § 5 Abs. 2, AAÜG § 6 Abs. 1 Satz 1, AAÜG § 1 Abs. 3, AAÜG § 8 Abs. 3 Satz 1, SGB VI § 307 a, SGB VI § 256 a, SGB VI § 159, RAnglG § 23 ff., BVerfGG § 82 Abs. 1, BVerfGG § 79 Abs. 2 Satz 1, |
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