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JuraForum.deUrteileBVERFGBeschluss vom 24.05.2000, Aktenzeichen: 1 BvL 15/99 

BVERFG – Aktenzeichen: 1 BvL 15/99

Beschluss vom 24.05.2000


Leitsatz:Leitsätze

zum Beschluss des Ersten Senats

vom 24. Mai 2000

- 1 BvL 1/98 -
- 1 BvL 4/98 -
- 1 BvL 15/99 -

1. Der Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) gebietet, dass einmalig gezahltes Arbeitsentgelt bei der Berechnung von kurzfristigen beitragsfinanzierten Lohnersatzleistungen, wie beispielsweise Arbeitslosengeld und Krankengeld, berücksichtigt wird, wenn es zu Sozialversicherungsbeiträgen herangezogen wird (wie BVerfGE 92, 53).

2. Das Gesetz zur sozialrechtlichen Behandlung von einmalig gezahltem Arbeitsentgelt vom 12. Dezember 1996 (BGBl I Seite 1859) genügt dieser verfassungsrechtlichen Anforderung nicht.
Rechtsgebiete:GG, SGB V, RVO, SGB VI, AFG, SGB IV, SGB III, BVerfGG
Vorschriften:GG Art. 3 Abs. 1, SGB V § 47 Abs. 2 Satz 1, SGB V § 227, SGB V § 47, RVO § 385 Abs. 1 a, SGB VI § 164, AFG § 175 Abs. 1 Satz 2, AFG § 179, SGB IV § 23 a, SGB IV § 23 a Abs. 1, SGB IV § 47 a, SGB III § 129, SGB III § 130, SGB III § 132, SGB III § 134 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1, SGB III § 328 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, BVerfGG § 78 Satz 2,

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