JuraForum.de > Urteile > BVERFG > Beschluss vom 07.10.2003, Aktenzeichen: 2 BvG 1/02
| Leitsatz: | Wird in einer Streitigkeit zwischen dem Bund und einem Land zunächst das Bundesverwaltungsgericht gemäß § 50 Abs. 1 Nr. 1 VwGO angerufen und stellt das Bundesverfassungsgericht auf Vorlage des Bundesverwaltungsgerichts gemäß § 50 Abs. 3 VwGO den verfassungsrechtlichen Charakter der Streitigkeit fest, ist die für verfassungsrechtliche Streitigkeiten im Sinne von § 13 Nr. 7 BVerfGG geltende Antragsfrist gemäß § 69, § 64 Abs. 3 BVerfGG nur dann gewahrt, wenn die Klage zum Bundesverwaltungsgericht binnen sechs Monaten nach Bekanntwerden der beanstandeten Maßnahme oder Unterlassung erhoben worden ist. |
| Rechtsgebiete: | VwGO, BVerfGG, GG |
| Vorschriften: | VwGO § 50 Abs. 1 Nr. 1, VwGO § 50 Abs. 3, BVerfGG § 13 Nr. 7, BVerfGG § 69, BVerfGG § 64 Abs. 3, GG Art. 93 Abs. 1 Nr. 3, GG Art. 104a Abs. 5 Satz 1, |
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