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JuraForum.deUrteileBundessozialgerichtVerkündungsdatum11 / 2008 

Bundessozialgericht

Entscheidungen 11 / 2008



Insgesamt sind 59 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 57 bis 60:


BSG – Urteil, B 6 KA 56/07 R vom 05.11.2008

Rechtsgebiete:SGB V, SGB X, ÄBedarfsplRL
Schlagworte:Vertragsärztliche Versorgung - Sonderbedarfszulassung - Anforderungen an die Ermittlungen der Zulassungsgremien - berufsrechtliche Einführung einer neuen Facharzt- oder Schwerpunktbezeichnung allein keine Rechtfertigung
Leitsatz:1. Zu den Anforderungen an die Ermittlungen der Zulassungsgremien zu einem besonderen Versorgungsbedarf in einem Planungsbereich, der wegen Überversorgung für Neuzulassungen gesperrt ist.

2. Die berufsrechtliche Einführung einer neuen Facharzt- oder Schwerpunktbezeichnung rechtfertigt allein keine Sonderbedarfszulassung eines entsprechend qualifizierten Arztes.
Volltext: BSG - Urteil, B 6 KA 56/07 R



BSG – Urteil, B 6 KA 55/07 R vom 05.11.2008

Rechtsgebiete:SGB V, SGB X, ArztWohnortG
Schlagworte:Gesamtvergütung - gesamtvertragliche Vergütungsvereinbarung eines Landesverbandes der Krankenkassen - Verpflichtung der Krankenkassen zur Zahlung der auf sie entfallenden Gesamtvergütung - Voraussetzungen für die Nichtigkeit einer gesamtvertraglichen Vereinbarung - Geltung der Übergangsvorschriften des Gesetzes zur Einführung des Wohnortprinzips
Leitsatz:1. Eine Krankenkasse kann im Rechtsstreit mit der Kassenärztlichen Vereinigung auch dann keine gerichtliche Überprüfung der gesamtvertraglichen Vergütungsvereinbarung erreichen, wenn sie auf diese Vereinbarung nicht einmal mittelbar Einfluss nehmen konnte, weil sie dem zuständigen Landesverband nicht angehört.

2. Ein die Nichtigkeit einer gesamtvertraglichen Vereinbarung bewirkender qualifizierter Rechtsverstoß kommt allenfalls dann in Betracht, wenn Vorschriften offensichtlich missachtet worden sind, die eindeutig alle Gesamtvertragspartner strikt binden. Das setzt voraus, dass sie ein eindeutiges, aus sich heraus verständliches Verbot enthalten.

3. Die Übergangsvorschriften des Gesetzes zur Einführung des Wohnortprinzips stehen einer gesamtvertraglichen Vereinbarung, die auf eine begrenzte Beteiligung der Krankenkassen an der Schaffung eines angemessenen Vergütungsniveaus für zeitgebundene und genehmigungsbedürftige psychotherapeutische Leistungen ab dem Jahr 2002 gerichtet war, nicht entgegen.
Volltext: BSG - Urteil, B 6 KA 55/07 R

BSG – Urteil, B 6 KA 64/07 R vom 05.11.2008

Rechtsgebiete:SGB V, GG
Leitsatz:Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.
Volltext: BSG - Urteil, B 6 KA 64/07 R


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