JuraForum.de > Urteile > BSG > Urteil vom 30.10.2007, Aktenzeichen: B 2 U 31/06 R
| Leitsatz: | 1. Der Begriff der Arbeitsunfähigkeit in der gesetzlichen Unfallversicherung entspricht dem in der gesetzlichen Krankenversicherung. 2. Der Anspruch auf Verletztengeld unterliegt grundsätzlich keiner zeitlichen Beschränkung. 3. Die Beurteilung, ob mit dem Wiedereintritt der Arbeitsfähigkeit zu rechnen ist, erfordert eine Prognoseentscheidung des Unfallversicherungsträgers. |
| Rechtsgebiete: | SGB VII |
| Vorschriften: | SGB VII § 45 Abs 1, SGB VII § 46 Abs 3 S 1, SGB VII § 46 Abs 3 S 2, SGB VII § 45 Abs 2, |
| Stichworte: | Gesetzliche Unfallversicherung - Verletztengeld - Arbeitsunfähigkeit - Beendigung - Dauer - Verweisungstätigkeit - Prognose - keine Höchstgrenze von 78 Wochen, |
| Verfahrensgang: | SG Leipzig, S 7 U 139/02 vom 17.03.2005 LSG Chemnitz, L 6 U 81/05 vom 11.09.2006 |
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