Impressum | Registrierung | Foren-Login
 
Disclaimer | Datenschutz | RSS-Feeds

JuraForum.deUrteileBundessozialgerichtUrteil vom 29.03.2007, Aktenzeichen: B 7b AS 12/06 R 

BSG – Aktenzeichen: B 7b AS 12/06 R

Urteil vom 29.03.2007


Leitsatz:Der vom Jugendamt an Pflegeeltern gezahlte Erziehungsbeitrag stellt, jedenfalls wenn in einem Haushalt nicht mehr als zwei Pflegekinder betreut werden, bei der Prüfung der Hilfebedürftigkeit als Voraussetzung des Anspruchs auf Arbeitslosengeld II kein zu berücksichtigendes Einkommen dar.
Rechtsgebiete:SGB II, SGB VIII, EStG
Vorschriften:§ 11 Abs 1 S 1 SGB II F: 30.07.2004, § 11 Abs 3 Nr 1 Buchst a SGB II F: 30.07.2004, § 11 Abs 4 Nr 1 SGB II F: 05.12.2006, § 12 Abs 3 S 1 Nr 4 SGB II, § 7 Abs 3 SGB II, § 39 Abs 1 S 2 SGB VIII, § 39 Abs 1 S 1 SGB VIII, § 39 Abs 6 SGB VIII, § 27 SGB VIII, § 33 SGB VIII, § 66 EStG
Stichworte:Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Erziehungsbeitrag bzw Pflegegeld nach § 39 SGB VIII als zweckbestimmte Einnahme - Kindergeldberücksichtigung in Höhe des nicht beim Pflegegeld angerechneten Betrages - Vermögensberücksichtigung - Angemessenheit Eigenheim - Wohnbedarf bei Pflegekindern
Verfahrensgang:SG Neubrandenburg S 8 AS 44/05 NB vom 18.05.2005
LSG Neubrandenburg L 8 AS 2/05 vom 27.03.2006

Volltext

Um den Volltext vom BSG – Urteil vom 29.03.2007, Aktenzeichen: B 7b AS 12/06 R anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen




Weitere Entscheidungen vom BSG

BSG – Beschluss, B 9a V 7/06 B vom 29.03.2007

Zahlt ein Sozialleistungsträger nach dem Tod eines Versorgungsberechtigten weiterhin Geldleistungen auf dessen Konto bei einem Geldinstitut und werden hiervon Forderungen eines Dritten beglichen, ist das beigeladene Geldinstitut durch die Gerichtsentscheidung über den vom Versorgungsträger gegen den Dritten (§ 118 Abs 3 SGB VI) geltend gemachten Erstattungsanspruch auch dann nicht beschwert, wenn diese Klage deswegen als unzulässig abgewiesen worden ist, weil der Kläger das Nichtbestehen eines vorrangigen Erstattungsanspruchs gegen das Geldinstitut nicht dargetan habe.

BSG – Beschluss, B 9a SB 18/06 B vom 29.03.2007

1. Fehlt es an einer Entscheidung des Berufungsgerichts über ein Ablehnungsgesuch, kommt dem Revisions- oder Beschwerdegericht insoweit eine allgemeine sachliche Entscheidungsbefugnis zu, wenn hinreichende Tatsachenfeststellungen möglich sind.

2. Ein Verfahrensmangel, auf dem das Berufungsurteil beruhen kann, liegt in einem solchen Fall nur bei einer Begründetheit des Ablehnungsgesuchs gegen einen Richter vor, der an dem angegriffenen Urteil mitgewirkt hat.

BSG – Urteil, B 7b AS 12/06 R vom 29.03.2007

Der vom Jugendamt an Pflegeeltern gezahlte Erziehungsbeitrag stellt, jedenfalls wenn in einem Haushalt nicht mehr als zwei Pflegekinder betreut werden, bei der Prüfung der Hilfebedürftigkeit als Voraussetzung des Anspruchs auf Arbeitslosengeld II kein zu berücksichtigendes Einkommen dar.

Anwaltssuche auf JuraForum.de



» Für Anwälte »

Gesetze

Anwälte in Kassel:

Weitere Orte finden Sie hier

JuraForum-Newsletter

Kostenlose aktuelle Urteile und Rechtstipps per E-Mail:

JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:

BSG - 29.03.2007, B 7b AS 12/06 R © JuraForum.de — 2003-2016

Kanzleinews einstellen | Sitemap | RSS | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum