JuraForum.de > Urteile > BSG > Urteil vom 29.03.2006, Aktenzeichen: B 13 RJ 7/05 R
| Leitsatz: | Auch einem Versicherten, der erst durch Eingliederung seines Heimatgebiets in das Deutsche Reich in den Geltungsbereich der Reichsversicherungsgesetze gelangt war und nach dem Ende der Verfolgungsmaßnahmen - nach zwischenzeitlicher Begründung gewöhnlichen Aufenthalts in Deutschland - ausgewandert ist, ist die Folgezeit bis Ende 1949 als Verfolgungsersatzzeit iS einer rentenunschädlichen "Überlegungsfrist" anzurechnen. |
| Rechtsgebiete: | SGB VI, SGB X, WGSVG, BEG, RVO |
| Vorschriften: | SGB VI § 250 Abs 1 Nr 4, SGB X § 44 Abs 1 S 1, WGSVG § 18, BEG § 1, RVO § 1251 Abs 1 Nr 4, |
| Stichworte: | Ersatzzeit, nationalsozialistische Verfolgung, verfolgungsbedingter Auslandsaufenthalt, Auswanderung, |
| Verfahrensgang: | SG Düsseldorf S 15 (9) RJ 185/99 vom 09.09.2003 LSG Essen L 8 RJ 131/03 vom 17.11.2004 |
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