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JuraForum.deUrteileBSGUrteil vom 28.09.2006, Aktenzeichen: B 3 P 3/05 R 

BSG – Aktenzeichen: B 3 P 3/05 R

Urteil vom 28.09.2006


Leitsatz:1. Ein deutsches Versicherungsunternehmen ist zur Gewährung von Leistungen der privaten Pflegeversicherung (hier: häusliche Pflegehilfe) an einen Unionsbürger im EU-Ausland nicht verpflichtet, wenn entsprechende Leistungen bei einem Wohnsitz des Versicherten in Deutschland nicht zu erbringen wären.

2. Bei der Kostenentscheidung im Sozialgerichtsprozess wegen der Verfolgung von Ansprüchen aus der privaten Pflegeversicherung, die im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf einen Ehegatten übergegangen sind, findet die Privilegierung des § 183 S 1 SGG für Sonderrechtsnachfolger entsprechende Anwendung.
Rechtsgebiete:SGB XI, SGB I, BGB, SGG, VVG, EWGV 1408/71, EG, GG
Vorschriften:SGB XI § 23 Abs 1 S 2, SGB I § 56, BGB § 1922 Abs 1, SGG § 183 S 1, SGG § 193 Abs 1 S 1, SGG § 183 S 2, VVG § 178b Abs 4, EWGV 1408/71 Art 19 Abs 1 Buchst a, EWGV 1408/71 Art 25 Abs 1 Buchst a, EWGV 1408/71 Anh VI Abschn D Nr 21 Buchst a, EG Art 18, EG Art 12, GG Art 3 Abs 1,
Stichworte:Leistungen der privaten Pflegeversicherung im EU-Ausland, Kostenprivilegierung für Sonderrechtsnachfolger,
Verfahrensgang:SG Koblenz S 5 P 57/02 vom 09.06.2004
LSG Mainz L 5 P 19/04 vom 16.12.2004

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