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JuraForum.deUrteileBSGUrteil vom 26.07.2007, Aktenzeichen: B 13 R 38/06 R 



BSG – Aktenzeichen: B 13 R 38/06 R

Urteil vom 26.07.2007


Leitsatz:1. Lehnt der Rentenversicherungsträger den auf Veranlassung der Krankenkasse gestellten Antrag eines Versicherten auf Maßnahmen zur Rehabilitation bereits wegen eines Leistungsausschlussgrundes (§ 12 SGB VI) ab, besteht ein Anspruch der Krankenkasse gegen den Rentenversicherungsträger auf Erstattung des Krankengeldes nur dann, wenn offensichtlich ein Rentenanspruch des Versicherten gegeben war.

2. Diese Offensichtlichkeit muss ohne weitere Ermittlungen vorliegen.
Rechtsgebiete:SGB X, SGB VI, SGB V
Vorschriften:SGB X § 103 Abs 1, SGB X § 86, SGB VI § 9, SGB VI § 12 Abs 1 Nr 4a, SGB VI § 116 Abs 2 Nr 1, SGB V § 44, SGB V § 50 Abs 1 S 1 Nr 1, SGB V § 50 Abs 2, SGB V § 51 Abs 1 S 1,
Stichworte:Anspruch der Krankenkasse gegen den Rentenversicherungsträger auf Erstattung von Krankengeld - abgelehnter Reha-Antrag - Rentenanspruch des Versicherten - "Offensichtlichkeits"-Prüfung,
Verfahrensgang:SG Nürnberg S 11 RJ 730/99 vom 16.05.2001
LSG München L 20 R 569/01 vom 09.11.2005

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