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JuraForum.deUrteileBSGUrteil vom 24.11.2005, Aktenzeichen: B 9a SB 1/05 R 

BSG – Aktenzeichen: B 9a SB 1/05 R

Urteil vom 24.11.2005


Leitsatz:Hilflosigkeit iS des Schwerbehindertenrechts liegt bei Hörsprachgeschädigten nach Abschluss einer beruflichen Erstausbildung regelmäßig nur vor, wenn besondere Umstände einen zeitlich erheblichen Hilfebedarf begründen können; das ist bei einer berufsbegleitenden Weiterbildung nicht der Fall, die lediglich während des Präsenzunterrichts an einem Tag der Woche die Hilfe durch einen Gebärdendolmetscher erfordert (Bestätigung und Fortentwicklung von BSG vom 12.11.1996 - 9 RVs 9/95 = BSGE 79, 231 = SozR 3-3870 § 4 Nr 15).
Rechtsgebiete:SGB IX, EStG
Vorschriften:SGB IX § 69 Abs 4 F: 2001-06-19, EStG § 33b Abs 6 F: 2002-10-19,
Stichworte:Schwerbehindertenrecht, Hörsprachschädigung, Merkzeichen H, berufsbegleitende Weiterbildung nach Abschluss der beruflichen Erstausbildung, Hilflosigkeit, erforderlicher Hilfebedarf,
Verfahrensgang:SG Würzburg S 5 SB 272/03 vom 10.07.2003
LSG München L 18 SB 88/03 vom 21.09.2004

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