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JuraForum.deUrteileBSGUrteil vom 23.11.2005, Aktenzeichen: B 12 RA 5/03 R 

BSG – Aktenzeichen: B 12 RA 5/03 R

Urteil vom 23.11.2005


Leitsatz:1. Versicherungspflicht als selbstständiger Lehrer nach § 2 Nr 1 bzw § 2 S 1 Nr 1 SGB VI tritt nicht ein, wenn im Zusammenhang mit der Tätigkeit regelmäßig Arbeitnehmer in einem Umfang beschäftigt werden, dass bei Zusammenrechnung ihrer Arbeitsentgelte die Geringfügigkeitsgrenze des § 8 Abs 1 Nr 1 SGB IV überschritten wird.

2. Es verstößt nicht gegen den allgemeinen Gleichheitssatz, wenn das in § 231 Abs 6 SGB VI gewährte Recht auf Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht nur solchen Selbstständigen eingeräumt wird, die am 31.12.1998 tatsächlich rentenversicherungspflichtig waren.
Rechtsgebiete:SGB IV, SGB VI, AVG, GG
Vorschriften:SGB IV § 8 Abs 1 Nr 1, SGB VI § 2 Nr 9 F: 19.12.1998, SGB VI § 2 Nr 1 F: 19.12.1998, SGB VI § 2 S 1 Nr 1 F: 20.12.1999, SGB VI § 2 S 1 Nr 9 F: 20.12.1999, SGB VI § 231 Abs 5, SGB VI § 231 Abs 6 F: 03.04.2001, AVG § 2 Abs 1 Nr 3, GG Art 3 Abs 1,
Stichworte:Rentenversicherung, selbstständiger Lehrer, Beschäftigung von mehreren Arbeitnehmern, deren Arbeitsentgelte zusammen die Geringfügigkeitsgrenze überschreiten, Befreiung gem. § 231 Abs 6 SGB VI, Stichtagsregelung, Verfassungsmäßigkeit,
Verfahrensgang:SG München S 31 RA 1393/01 vom 15.03.2002
LSG München L 13 RA 95/02 vom 26.03.2003

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