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JuraForum.deUrteileBSGUrteil vom 22.03.2006, Aktenzeichen: B 6 KA 80/04 R 

BSG – Aktenzeichen: B 6 KA 80/04 R

Urteil vom 22.03.2006


Leitsatz:1. Die Erweiterung des Praxisbudgets eines Allgemeinarztes kann nicht wegen einer Häufung von Beratungs- und Gesprächsleistungen beansprucht werden.

2. Die Erweiterung eines qualifikationsgebundenen Zusatzbudgets (hier: Psychosomatik) erfordert, dass die Patientenschaft durch strukturelle Besonderheiten geprägt ist. Eine Häufung schwerer Krankheitsfälle unterschiedlicher Art reicht allein nicht aus.
Rechtsgebiete:EBM-Ä, SGB V
Vorschriften:EBM-Ä Kap A Abschn I Teil B Nr 4.3, SGB V F. 23.06.1997 § 87 Abs 2a S 8, SGB V F. 21.12.1992 § 87 Abs 2 S 1, SGB V F. 21.12.1992 § 87 Abs 2a S 1, SGB V F. 21.12.1992 § 87 Abs 2a S 2,
Stichworte:Vertragsärztliche Versorgung - keine Erweiterung des Praxisbudgets für einen Allgemeinarzt wegen überdurchschnittlicher Erbringung von Betreuungs- und Gesprächsleistungen - Bedarf für Erweiterung eines qualifikationsgebundenen Zusatzbudgets Psychosomatik nur durch strukturelle Besonderheiten der Patientenschaft,
Verfahrensgang:LSG Brandenburg L 5 KA 4/01 vom 25.08.2004
SG Potsdam S 1 KA 121/98 vom 22.11.2000

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