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JuraForum.deUrteileBSGUrteil vom 21.03.2006, Aktenzeichen: B 5 RJ 9/04 R 



BSG – Aktenzeichen: B 5 RJ 9/04 R

Urteil vom 21.03.2006


Leitsatz:1. Im Rahmen der Kraftfahrzeughilfe sind Ausstattungen dann behinderungsbedingt erforderlich, wenn sie für den Behinderten aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen objektiv unverzichtbar sind, um das Kfz führen zu können.

2. Kraftfahrzeughilfe für Zusatzausstattungen ist für solche Aussattungselemente zu gewähren, die nicht als Teil der Serienausstattung im Grundpreis des Fahrzeugmodells enthalten sind und daher mit zusätzlichem Aufwand angeschafft werden müssen.

3. Zur Ermessensausübung des Versicherungsträgers bei der Entscheidung über den Erstattungsbetrag für Zusatzausstattungen.
Rechtsgebiete:KfzHV, SGB VI, RehaAnglG, OrthV
Vorschriften:KfzHV § 3 Abs 1, KfzHV § 4 Abs 2, KfzHV § 7 S 1, SGB VI F: 18.12.1989 § 9 Abs 1 S 1, SGB VI F: 18.12.1989 § 9 Abs 2, SGB VI F: 18.12.1989 § 13 Abs 1, SGB VI F: 16.12.1997 § 16 Abs 1 Nr 1, RehaAnglG § 9 Abs 2, OrthV F: 04.10.1989 § 27 Abs 3,
Stichworte:Kraftfahrzeughilfe, behinderungsbedingte Zusatzausstattung, Gebrauchtwagen, Ermessensausübung,
Verfahrensgang:SG Dresden S 23 RJ 783/01 vom 30.09.2002
LSG Chemnitz L 6 RJ 308/02 vom 12.11.2003

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