JuraForum.de > Urteile > BSG > Urteil vom 18.03.2008, Aktenzeichen: B 8/9b SO 9/06 R
| Leitsatz: | Vermögen aus einem angemessenen Bestattungsvorsorgevertrag ist bei der Gewährung von Sozialhilfe nicht zu berücksichtigen; seine Verwertung stellt eine Härte dar, es sei denn, durch den Abschluss des Bestattungsvorsorgevertrags wurde das Vermögen in der Absicht gemindert, die Voraussetzungen für die Gewährung oder Erhöhung der Leistung herbeizuführen. |
| Rechtsgebiete: | BSHG, SGB XII, SGB II, GSiG, SGG, BGB, GG |
| Vorschriften: | BSHG § 15, BSHG § 25 Abs 2 Nr 1, BSHG § 88 Abs 1, BSHG § 88 Abs 2, BSHG § 88 Abs 3 S 1, BSHG § 88 Abs 3 S 2, BSHG § 92a Abs 1, SGB XII F: 27.12.2003 § 26 Abs 1 S 1 Nr 1, SGB XII § 41 Abs 3, SGB XII §§ 41ff, SGB XII § 74, SGB XII F: 27.12.2003 § 90 Abs 1, SGB XII F: 27.12.2003 § 90 Abs 2, SGB XII F: 27.12.2003 § 90 Abs 3 S 1, SGB XII F: 27.12.2003 § 90 Abs 3 S 2, SGB XII F: 27.12.2003 § 103 Abs 1, SGB II F: 09.11.2004 § 12 Abs 3 S 1 Nr 6, GSiG § 2 Abs 3 S 2, GSiG § 3 Abs 2, SGG § 95, BGB § 242, BGB § 649, GG Art 1 Abs 1;, GG Art 4 Abs 1, |
| Stichworte: | Sozialhilfe - Vermögenseinsatz - angemessener Bestattungsvorsorgevertrag - keine Verwertbarkeit - Härte -verfassungskonforme Auslegung - Streitgegenstand, |
| Verfahrensgang: | SG Schleswig, S 12 SO 194/05 vom 12.12.2005 LSG Schleswig, L 9 SO 4/06 vom 29.05.2006 |
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