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JuraForum.deUrteileBSGUrteil vom 17.10.2006, Aktenzeichen: B 5 RJ 15/05 R 

BSG – Aktenzeichen: B 5 RJ 15/05 R

Urteil vom 17.10.2006


Leitsatz:1. Ein Anspruch auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben setzt nicht voraus, dass der Versicherte in einem Ausbildungsberuf tätig war und Berufsschutz genießt (Anschluss an BSG vom 29.3.2006 - B 13 RJ 37/05 R = SozR 4-2600 § 10 Nr 1).

2. Teilhabeleistungen haben bereits dann Aussicht auf Erfolg iS einer wesentlichen Besserung der geminderten Erwerbsfähigkeit, wenn der Versicherte nach seinen persönlichen Verhältnissen (dh nach seiner körperlichen sowie geistigen Leistungsfähigkeit, seiner Motivation und seinem Alter) rehabilitationsfähig ist; die Auswahl einer geeigneten Maßnahme steht im Ermessen des Versicherungsträgers.
Rechtsgebiete:SGB VI, SGB IX, RRErwerbG
Vorschriften:SGB VI F: 19.02.2002 § 9, SGB VI F: 19.02.2002 § 10 Abs 1 Nr 1, SGB VI F: 19.02.2002 § 10 Abs 1 Nr 2 Buchst b, SGB VI F: 19.02.2002 § 11 Abs 1 Nr 2, SGB VI F: 19.02.2002 § 11 Abs 2a Nr 1, SGB VI F: 19.02.2002 § 16, SGB VI F: 20.12.2000 § 43, SGB VI F: 20.12.2000 § 240 Abs 1, SGB IX § 14 Abs 4 S 2, SGB IX § 33, RRErwerbG,
Stichworte:Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, persönliche Voraussetzungen, ungelernte Tätigkeit, Berufsschutz, Erfolgsaussicht, wesentliche Besserung der geminderten Erwerbsfähigkeit,
Verfahrensgang:SG Lüneburg S 4 RJ 161/03 vom 27.05.2004
LSG Celle-Bremen L 10 RJ 165/04 vom 03.03.2005

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