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JuraForum.deUrteileBSGUrteil vom 17.07.2008, Aktenzeichen: B 9/9a VS 5/06 R 

BSG – Aktenzeichen: B 9/9a VS 5/06 R

Urteil vom 17.07.2008


Leitsatz:Eine Leukämie ist bei einem als Arzt bei der Bundeswehr tätigen Soldaten auf Zeit ua dann als Folge einer Wehrdienstbeschädigung anzuerkennen, wenn sich diese innerhalb von zwei Jahren nach einer mit Wahrscheinlichkeit wehrdienstbedingten, auf das lymphatische System einwirkenden Infektionskrankheit manifestiert. Ob eine Infektionskrankheit als wehrdienstbedingt angesehen werden kann, richtet sich im Allgemeinen nach den Grundsätzen des Rechts der gesetzlichen Unfallversicherung.
Rechtsgebiete:SVG, SGB VII, RVO, BKV
Vorschriften:SVG § 81 Abs 1, SVG F: 26.06.1990 § 81 Abs 6 S 1, SVG F: 26.06.1990 § 81 Abs 6 S 2, SVG § 85 Abs 1, SVG F: 26.06.1990 § 85 Abs 3, SGB VII § 9 Abs 1 S 2, RVO § 551 Abs 1 S 3, BKV F: 08.12.1976 Anl 1 Nr 3101,
Stichworte:Soldatenversorgung - Wehrdienstbeschädigung - Soldat auf Zeit - Arzt - Leukämie - Kannversorgung - Zweijahreszeitraum - Infektionskrankheit,
Verfahrensgang:SG München, S 29 VS 52/96 vom 05.03.1998
LSG München, L 15 VS 12/98 vom 27.06.2006

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