Suchen Sie jetzt einen Anwalt:
   

JuraForum.deUrteileBundessozialgerichtUrteil vom 14.03.2006, Aktenzeichen: B 4 RA 8/05 R 

BSG – Aktenzeichen: B 4 RA 8/05 R

Urteil vom 14.03.2006


Leitsatz:1. Liegt ein Bagatellfall iS des § 225 Abs 2 S 1 SGB VI vor, steht dem Rentenversicherungsträger ein Erstattungsanspruch gegen den Träger der Versorgungslast ausschließlich aus dieser Norm, niemals aus § 225 Abs 1 S 1 SGB VI, zu.

2. Der Erstattungsanspruch aus § 225 Abs 2 S 1 SGB VI verjährt in analoger Anwendung des § 113 SGB X in vier Jahren.
Rechtsgebiete:SGB VI, SGB I, SGB IV, SGB X, VAErstV, BGB
Vorschriften:§ 187 Abs 1 Nr 3 SGB VI, § 187 Abs 2 SGB VI, § 187 Abs 3 S 1 SGB VI, § 225 Abs 1 S 1 SGB VI, § 225 Abs 2 S 1 SGB VI, § 45 Abs 1 SGB I, § 20 SGB IV, § 25 Abs 1 SGB IV, § 25 Abs 2 S 1 SGB IV, § 27 Abs 2 S 1 SGB IV, § 50 Abs 4 SGB X, § 113 Abs 1 SGB X, § 1 Abs 1 S 1 VAErstV, § 2 Abs 4 VAErstV, § 3 VAErstV, § 214 Abs 1 BGB
Stichworte:Abwicklung des Versorgungsausgleichs, Erstattung der Aufwendung auf Grund von Übertragungen von Rentenanwartschaften in einem Bagatellfall durch den Träger der Versorgungslast, Verjährung
Verfahrensgang:SG Berlin S 4 RA 1144/98 vom 24.09.2003
LSG Berlin L 17 RA 116/03 vom 10.11.2004

Volltext

Um den Volltext vom BSG – Urteil vom 14.03.2006, Aktenzeichen: B 4 RA 8/05 R anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen




Weitere Entscheidungen vom BSG

BSG – Urteil, B 4 RA 41/04 R vom 14.03.2006

1. Die Sonderregelungen für das Beitrittsgebiet in den §§ 254b, 254d, 255a SGB 6 über Entgeltpunkte (Ost) und einen besonderen aktuellen Rentenwert (Ost) waren im Juli 2000 im Hinblick auf die besondere Ausnahmesituation nach der Wiedervereinigung nicht verfassungswidrig (Fortführung von BSG vom 31.7.2002 - B 4 RA 120/00 R = BSGE 90, 11 = SozR 3-2600 § 255c Nr 1).

2. Macht ein Kläger erstmals im Revisionsverfahren einen Aufhebungsanspruch wegen nachträglicher Änderung der Verhältnisse gemäß § 48 Abs 1 SGB 10 geltend, ist dies eine unzulässige Klageänderung.

BSG – Urteil, B 4 RA 55/04 R vom 14.03.2006

1. Die am 1.1.2000 in Kraft getretene, allein zukunftsgerichtete niedrigere Bewertung der Beitragszeiten wegen Arbeitslosigkeit bei Bezug von Arbeitslosenhilfe (§ 166 Abs 1 Nr 2a SGB 6 idF des HSanG) beeinträchtigt kein subjektiv-öffentliches Recht der Versicherten (Abgrenzung zu BSG vom 8.12.2005 - B 13 RJ 49/04 R = SozR 4-2600 § 166 Nr 1).

2. Das aus Billigkeit geschaffene Recht zur Zahlung von Auf-stockungsbeiträgen nach § 276a SGB 6 idF des HSanG war nicht gleichheitswidrig ausgestaltet.

BSG – Urteil, B 4 RA 8/05 R vom 14.03.2006

1. Liegt ein Bagatellfall iS des § 225 Abs 2 S 1 SGB VI vor, steht dem Rentenversicherungsträger ein Erstattungsanspruch gegen den Träger der Versorgungslast ausschließlich aus dieser Norm, niemals aus § 225 Abs 1 S 1 SGB VI, zu.

2. Der Erstattungsanspruch aus § 225 Abs 2 S 1 SGB VI verjährt in analoger Anwendung des § 113 SGB X in vier Jahren.
Fragen Sie einen Anwalt!
Anwälte sind gerade online.
Schnelle Antwort auf Ihre Rechtsfrage.

Gesetze

Anwälte in Kassel:

Weitere Orte finden Sie hier

JuraForum-Newsletter

Kostenlose aktuelle Urteile und Rechtstipps per E-Mail:

JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:

© 2003-2016 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.