JuraForum.de > Urteile > BSG > Urteil vom 11.10.2006, Aktenzeichen: B 6 KA 1/05 R
| Leitsatz: | 1. Kardiologen, die kernspintomographische Untersuchungen der Herzregion durchführen wollen, bedürfen einer Genehmigung nach der Kernspintomographie-Vereinbarung. Diese kann nicht erteilt werden, wenn der Kardiologe keine Weiterbildung in radiologischer Diagnostik absolviert hat. 2. Die Normgeber der Kernspintomographie-Vereinbarung müssen prüfen, ob die derzeit normierten persönlichen Anforderungen an die im ärztlichen Weiterbildungsrecht seit dem Jahre 2003 ermöglichte Zusatz-Weiterbildung in fachgebundener Magnet-Resonanz-Tomographie anzupassen sind. |
| Rechtsgebiete: | EBM-Ä, GG, GWB, SGB V |
| Vorschriften: | EBM-Ä Nr 5520, EBM-Ä Nr 5521, EBM-Ä J: 2005 Nr 34430, EGVtr, Art 81, GG Art 12 Abs 1 S 2, GWB § 1, SGB V § 82 Abs 1, SGB V § 83, SGB V § 116 S 1, SGB V § 135 Abs 2, |
| Stichworte: | Vertragsärztliche Versorgung, Kardiologe, Durchführung von kernspintomographischen Untersuchungen der Herzregion, Genehmigung nach Kernspintomographie-Vereinbarung, Prüfung der Normgeber hinsichtlich Vereinbarungsanpassung, keine Ermächtigung von Krankenhausärzten zur ambulanten Behandlung nicht abrechenbarer Leistungen, Abrechnung von MRT-Untersuchungen des Herzens, Kartellverbot, Vorrang des Qualifikationsnachweises vor einem Kolloquium, |
| Verfahrensgang: | SG Berlin S 79 KA 99/02 vom 11.02.2004 |
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