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JuraForum.deUrteileBSGUrteil vom 07.12.2006, Aktenzeichen: B 3 KR 5/06 R 



BSG – Aktenzeichen: B 3 KR 5/06 R

Urteil vom 07.12.2006


Leitsatz:1. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen den Abschluss eines Versorgungsvertrages über häusliche Krankenpflege mit einem Leistungserbringer verweigern, wenn die leitende Pflegefachkraft nicht eine abgeschlossene Ausbildung in der Krankenpflege, sondern nur eine abgeschlossene Ausbildung nach Landesrecht in der Altenpflege sowie als Arzthelferin aufzuweisen hat.

2. Zur Zulässigkeit einer Klage auf Feststellung der Eignung zur Leitung eines ambulanten Krankenpflegedienstes.

3. Zur Streitwertbemessung bei Häufung einer derartigen Feststellungsklage mit einem Schadensersatzanspruch.
Rechtsgebiete:BGB, GG, GKG, GVG, SGB V, SGG
Vorschriften:BGB § 839, GG Art 3 Abs 1, GG Art 12 Abs 1, GKG § 52 Abs 1, GKG § 52 Abs 3, GVG § 17a Abs 5, SGB V § 37 Abs 1, SGB V § 132a Abs 1 S 1, SGB V § 132a Abs 1 S 4, SGB V § 132a Abs 2, SGG § 55 Abs 1 Nr 1,
Stichworte:Krankenversicherung, Pflegeunternehmen, Verweigerung des Abschlusses eines Versorgungsvertrages, leitende Pflegefachkraft, keine abgeschlossene Ausbildung in Krankenpflege, Zulässigkeit, Klage bezüglich Eignungsfeststellung, Streitwertbemessung, Verfassungsmäßigkeit, Zulässigkeit des Rechtsweges bei Amtshaftungsanspruch,
Verfahrensgang:SG Hamburg S 23 KR 1913/03 vom 06.01.2005
LSG Hamburg L 1 KR 4/05 vom 06.04.2005

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