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JuraForum.deUrteileBSGUrteil vom 07.11.2006, Aktenzeichen: B 7b AS 2/05 R 

BSG – Aktenzeichen: B 7b AS 2/05 R

Urteil vom 07.11.2006


Leitsatz:1. Zur Berücksichtigung von selbstgenutztem Wohneigentum bei der Bedürftigkeitsprüfung als Voraussetzung für die Gewährung von Arbeitslosengeld II.
2. Die angemessene Größe einer Eigentumswohnung ist weiterhin bundeseinheitlich nach den Vorgaben des WoBauG 2 zu bestimmen. Der dort enthaltene Grenzwert von 120 qm ist bei einer Bewohnerzahl von weniger als vier grundsätzlich um 20 qm pro Person bis zu einer Mindestgröße von 80 qm zu mindern.
Rechtsgebiete:SGB II, SGB XII, BSHG, WoBauG, WoFG, GG, SGG
Vorschriften:SGB II F. 19.11.2004 § 12 Abs 1, SGB II F. 19.11.2004 § 12 Abs 3 S 1 Nr 4, SGB II F. 30.07.2004 § 44b, SGB II § 22 Abs 1 S 1, SGB XII F. 27.12.2003 § 90 Abs 2 Nr 8 S 2, BSHG § 88 Abs 2 Nr 7 S 2, WoBauG II F. 19.08.1994 § 39 Abs 1 S 1, WoBauG II F. 19.08.1994 § 39 Abs 2, WoBauG II F. 19.08.1994 § 82 Abs 3, WoFG F. 13.09.2001 § 10, GG Art 3 Abs 1, SGG § 70 Nr 1, SGG § 70 Nr 2,
Stichworte:Grundsicherung für Arbeitsuchende - Vermögensberücksichtigung - selbst genutztes Hausgrundstück - angemessene Größe - Wohnflächengrenze - verfassungskonforme Auslegung - Beteiligtenfähigkeit der Arbeitsgemeinschaft,
Verfahrensgang:SG Augsburg S 1 AS 365/05 vom 04.10.2005

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