JuraForum.de > Urteile > BSG > Urteil vom 07.02.2007, Aktenzeichen: B 6 KA 3/06 R
| Leitsatz: | Die psychologische Behandlung ehemaliger Straftäter, bei der die Durchsetzung strafgerichtlicher Therapieauflagen und die Verhinderung von Rückfalltaten im Vordergrund steht und bei der zentrale Bestandteile jeder ärztlichen/psychotherapeutischen Behandlung wie die Schweigepflicht des Behandlers systembedingt ausgeschlossen sind, ist keine Behandlung im Sinne des Krankenversicherungsrechts und kann deshalb auch nicht Gegenstand einer Ermächtigung sein. |
| Rechtsgebiete: | SGB V, Ärzte-ZV |
| Vorschriften: | SGB V § 27 Abs 1 S 1, SGB V § 76 Abs 1 S 1, SGB V § 116 S 1, Ärzte-ZV § 1 Abs 3 Nr 1, Ärzte-ZV § 31 Abs 1 Buchst a, Ärzte-ZV § 31 Abs 1 Buchst b, Ärzte-ZV § 31a Abs 1 S 2, |
| Stichworte: | Vertragspsychotherapeutische Versorgung - keine Ermächtigung für psychologische Behandlung ehemaliger Straftäter zur Durchsetzung strafgerichtlicher Therapieauflagen und Verhinderung von Rückfalltaten, |
| Verfahrensgang: | SG Stuttgart S 11 KA 4671/02 vom 21.02.2005 LSG Stuttgart L 5 KA 1484/05 vom 23.11.2005 |
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